Dubai Immobilien ziehen Investoren und Käufer aus aller Welt an. Die Metropole am Persischen Golf ist bekannt für ihre Skyline und ihre Wohnanlagen im gehobenen Segment.

Die strategische Lage Dubais als Drehkreuz zwischen Ost und West macht die Stadt zu einem attraktiven Standort für internationale Unternehmen und Privatpersonen. Der Immobiliensektor profitiert von der wirtschaftlichen Diversifizierung der Emirate.
Ausländische Investoren können in ausgewiesenen Freehold-Gebieten volles Eigentum erwerben. Die Preise variieren je nach Lage und Objekttyp erheblich – Luxusimmobilien in Premiumlagen erzielen Spitzenpreise, während in aufstrebenden Vierteln günstigere Einstiege möglich sind.
Der Markt unterliegt zyklischen Schwankungen und wird von globalen Wirtschaftstrends beeinflusst. Das Dubai Land Department sorgt für Registrierung und Transparenz bei Transaktionen.
Investitionen vor Baubeginn können attraktive Preise und flexible Zahlungspläne bieten. Entscheidend ist die Reputation des Entwicklers – etablierte Häuser wie Emaar oder Nakheel gelten als zuverlässig. Bei Off-Plan-Käufen dient das Oqood-Zertifikat als Vorregistrierung, der Title Deed folgt mit der Fertigstellung.
Ausländer können in bestimmten Gebieten Freehold-Eigentum erwerben, darunter Palm Jumeirah und Dubai Marina. In anderen Bereichen ist nur Leasehold möglich, mit Pachtverträgen von bis zu 99 Jahren. Das Dubai Land Department registriert alle Transaktionen und stellt die Eigentumsurkunden aus.
| Visum | Investitionssumme | Laufzeit |
|---|---|---|
| Investor Visa | ab AED 750.000 | 2 Jahre |
| Golden Visa | ab AED 2 Mio. | 10 Jahre |
Beim Verkauf der Immobilie erlischt das daran geknüpfte Visum. Wer mehrere Objekte hält und einzelne wieder veräußern will, sollte das Visum auf das Objekt beantragen, das langfristig gehalten wird.
Kaufverträge folgen standardisierten Vorlagen des Dubai Land Department. Zu prüfen sind Eigentumsnachweise, Baugenehmigungen und etwaige Belastungen. Die Begleitung durch einen lokalen Rechtsbeistand ist zu empfehlen.
Wichtig für deutsche Investoren: Zwischen Deutschland und den VAE besteht seit dem 31.12.2021 kein Doppelbesteuerungsabkommen mehr. Mieteinnahmen aus Dubai sind in der deutschen Steuererklärung offenzulegen, wenn Sie in Deutschland steuerpflichtig sind. Rechnen Sie mit einer Besteuerung im Heimatland und lassen Sie die Konstellation vorab prüfen.
Großprojekte wie Dubai Creek Harbour und der Ausbau des Al Maktoum International Airport prägen die weitere Entwicklung.
Dubai bleibt für Investoren interessant, aber die Zeiten pauschaler Wertsteigerungen sind vorbei. Entscheidend sind Lage, Entwicklerqualität und ein realistischer Blick auf die Mietrendite – und bei deutschen Käufern die steuerliche Seite im Heimatland, die seit dem Wegfall des Abkommens komplexer geworden ist.
Wer eine Immobilie über eine Gesellschaft halten möchte, sollte die Struktur vorab prüfen lassen. Wie eine Gesellschaft in den VAE aufgesetzt wird, zeigen wir auf unserer Seite zur Firmengründung in Dubai.
Wie läuft der Kauf für Ausländer ab? Auswahl des Objekts, Preisverhandlung, Kaufvertrag und Anzahlung, danach Eigentumsübertragung beim Dubai Land Department gegen Zahlung des Restkaufpreises.
Mit welchen Nebenkosten ist zu rechnen? Insgesamt meist 5 bis 7 % des Kaufpreises, zusammengesetzt aus Transfer Fee, Maklergebühr und Registrierung.
Welche Renditen sind realistisch? Mietrenditen liegen üblicherweise im mittleren einstelligen Bereich, abhängig von Lage und Objekttyp. Wertsteigerungen sind möglich, aber nicht garantiert – der Markt hat historisch auch Rückgänge gesehen.
Worauf sollten deutsche Käufer besonders achten? Auf die Freehold-Zone, die Reputation des Entwicklers und auf die steuerliche Behandlung in Deutschland, da kein Doppelbesteuerungsabkommen mehr besteht.
Kontaktieren Sie uns, um Ihren individuellen Fall zu besprechen. Wir bieten Ihnen detaillierte Lösungen, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.